HYBRIS – EINE ERFOLGSGESCHICHTE

1997 wusste niemand, ob E-Commerce eine Zukunft hat. Amazon war mal gerade zwei Jahre alt, eBay steckte noch in den Anfängen und Google existierte nicht. Doch fünf Studenten glaubten fest an ihre Fähigkeiten und ihre Idee, dass der Verkauf von Dingen im Internet die nächste große Sache werden könnte, und nun galt es, eine Software dafür zu entwickeln. In München mieteten sie zwei Apartments und begannen mit ihrer Arbeit. Hybris (mit einem kleinen „h“) war geboren.

Es ist nicht überliefert, wie man auf diesen Namen kam, stammt er doch aus der griechischen Mythologie und bedeutet so viel wie „Übermut“, „Selbstüberhebung“ oder „Vermessenheit“, insbesondere gegenüber Göttern oder göttlichen Wesen. In der Mythologie erfolgte auf die Hybris meist eine göttliche Bestrafung. Inzwischen wird das Wort jedoch generell als Synonym für die genannten Bedeutungen benutzt, wobei der Begriff Hybris das moralisch Verwerfliche besonders betont.

2013 gab SAP bekannt, Hybris gekauft zu haben. Man begründete die Übernahme damit, dass es um Echtzeit-Interaktionen mit Milliarden Kunden ginge und Hybris als Unterbau für Shop-Lösungen dienen solle. Die Programme ermöglichten den Kontakt mit Kunden sowohl im klassischen Internet, als auch mobil oder über Zugriffspunkte in stationären Läden.

Der Beginn einer unglaublichen Erfolgsstory …

SAP Hybris Cloud for Customer überflügelt die Konkurrenz

Die Nachfrage nach Systemen für Customer Relationship Management – kurz „CRM“ – ist nach wie vor ungebremst. Dabei rückt die Cloud immer mehr ins Rampenlicht. Aber nicht die Platzhirsche Salesforce und Microsoft Dynamics treiben diese Entwicklung voran – der „Cloud-Treiber“ kommt aus Walldorf!

SAP Hybris Cloud for Customer (C4C) bietet:

  • Plattformunabhängigkeit
  • Standardisierte SAP-Integration und
  • einen ständig wachsenden Funktionsumfang.

Viele Unternehmen haben Nachholbedarf und überfluten spezialisierte IT-Dienstleister mit Anfragen zu CRM-Lösungen. Diese bilden mittlerweile im Software-Markt das mit Abstand größte Segment, das laut Gartner weiter wachsen wird. Als Wachstumstreiber stellen sich dabei Cloud-Services heraus. So verbuchte Software as a Service (SaaS) im Jahr 2016 ein Plus von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr!

Und tatsächlich: Wer CRM will, kommt an der Cloud nicht mehr vorbei. Salesforce CRM basiert ausschließlich auf der Cloud und Microsoft bietet zwar für Dynamics CRM die Option, die Software on-premise einzusetzen, allerdings stehen die ersten beiden Releases von neuen Versionen jedoch nur in der Cloud zur Verfügung.

Auf der anderen Seite lässt SAP sein SAP ERP 6.0 mit ausgereiftenOn-Premise-Prozessen für CRM auslaufen und der Nachfolger S4/HANA bietet dafür kaum innovative und effiziente Funktionalität. Überlassen die Walldorfer den CRM-Markt nun den Konkurrenten? Mitnichten. Mit SAP Hybris Cloud for Customer (SAP C4C) nutzt SAP die Gnade der späten Geburt und bietet eines der modernsten Cloud-basierten CRM-Systeme an.

SAP befriedigt hohe Kundenanforderungen

Die Erfahrung zeigt, dass Benutzerfreundlichkeit von Systemen eines der Top-Kriterien für Unternehmen geworden ist. Modern bei SAP C4C ist nicht nur die Kacheloptik der Benutzeroberfläche. Die Anwendung verfügt zudem über jede Menge Funktionen für Service, Sales und Marketing, die sich über Dashboards und Reports abrufen lassen. Die Top-Usability verstärkt sich noch, da SAP C4C das Arbeiten auch im Offline-Modus unterstützt.

Was die Lösung von den anderen Anwendungen abhebt, ist allerdings die Plattformunabhängigkeit. Die Software passt sich ohne zusätzliche Programmierung an das jeweilige Betriebssystem Android, iOS oder Windows an. Sie erkennt zudem, auf welchem Device sie läuft. Hinter dieser Intelligenz steckt ein ausgereiftes Responsive Design, das für Multiplattformfähigkeit und Flexibilität sorgt – die momentan so nur SAP C4C bietet.

Darüber hinaus setzt SAP C4C an einem Punkt an, der für das SAP-Stammland Deutschland besonders wichtig ist: die Integration mit SAP ERP. Vollständige Prozess- und Daten-Homogenität – mit SAP-ERP-Schnittstellen, die Teil des Produktes sind und vom Hersteller gepflegt werden – dürfte die Total Cost of Ownership (TCO) für Unternehmen deutlich senken. Zudem veröffentlicht SAP alle drei Monate eine Version, die standardmäßig neue Prozesse und Funktionen unterstützt. Anwender von Salesforce und Microsoft müssen hingegen ohne Standardschnittstelle und Integrationsmodul zu SAP auskommen. Aktualisierungen und Neuprogrammierungen gehören in diesem Fall zum Alltag – und wirken sich entsprechend auf die Betriebskosten aus.

Ein weiteres Schlagwort ist IT-Sicherheit. SAP betreibt die Anwendung als Publicoder Private Cloud im eigenen Rechenzentrum und überträgt die Daten verschlüsselt. SAP C4C sollte somit auch den letzten Cloud-Skeptiker überzeugen.

CRM – Mehr als nur ein System

Letztlich ist die Einführung eines CRM-System kein reines Software-Projekt, sondern ebenso ein Fall für das Change Management: beispielsweise Abläufe optimieren, Stammdatenqualität verbessern oder Arbeitsweisen homogenisieren. Am Anfang sollten Unternehmen stets umfassend analysieren, welcher Funktionsumfang eigentlich benötigt wird. Denn Anforderungssituation und auch Ausgangslage unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen und von Branche zu Branche.

Hybris – Die komplett integrierte Lösung!

SAP bietet mit Hybris ein leistungsfähiges Portfolio von Lösungen an, mit deren Hilfe sich kontextbezogene Kundenprofile, digitaler Handel und der Aufbau von Communities lückenlos umsetzen lassen. Ziel ist es, dass Unternehmen stets umfassend über die sich häufig ändernden Bedürfnisse von Kunden und Interessenten im Bilde sind. Im neuen Zeitalter der digitalen Vernetzung, des digitalen Kundenservices und Supports lassen sich somit Kundenbeziehungen aufbauen, die weit über das klassische Customer Relationship Management (CRM) hinausgehen.

„Unternehmen können sich nicht mehr auf kostspielige Insellösungen zur Kundeninteraktion verlassen, weil diese Kunden als Digital Natives inzwischen erwarten, dass ihre Bedürfnisse
zu jedem Zeitpunkt verstanden und erfüllt werden“, sagt Bill McDermott, Vorstandssprecher der SAP SE. „Veraltete cloudbasierte CRM-Technologien führen zu Komplexität, da deren Grundstein noch vor der Entstehung sozialer Medien und mobiler Anwendungen gelegt wurde. Heute benötigen Unternehmen innovative, integrierte Lösungen, die das Frontoffice vereinfachen, die Geschäftsabwicklung erleichtern und eine bessere Kundeninteraktion ermöglichen.“

In der heutigen digitalen Welt müssen Unternehmen das Frontoffice mit dem Backoffice in Echtzeit verbinden und damit Personen, Bestände, Lieferketten, Preise und Kunden miteinander verknüpfen. Das neue Frontoffice muss also über die herkömmlichen Automatisierungsfunktionen im Marketing, Vertrieb und Service hinausgehen und eine integrierte Personalisierung in Echtzeit, Internet und Mobile Commerce, Kundenservice über soziale Medien und mehr umfassen. Die Werkzeuge von SAP ermöglichen dies, damit Unternehmen einen einheitlichen, kontextbezogenen Überblick über ihre Kunden erhalten und diesen über alle Verkaufskanäle hinweg ein nahtloses und personalisiertes Einkaufserlebnis gewährleisten können.

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